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Bauernhäuser Im Künstlerdorf Worpswede gibt es Dutzende von alten, z.T. liebevoll restaurierten Bauernhäusern, die seit vielen Jahren zu den Lieblingsmotiven zahlreicher Maler zählen, zu entdecken. Viele davon stehen in der historischen Bauernreihe, wo auch das heutige Rathaus beheimatet ist, und die erstmals 1218 urkundlich erwähnt wurden. Ebenso genannt werden müssen natürlich der Barkenhoff (nds. für „Birkenhof“) – ursprünglich ein Worpsweder Bauernhof – der 1895 vom Künstler Heinrich Vogeler gekauft und innerhalb weniger Jahre zu einem beeindruckenden Gebäude des Jugendstils umgebaut wurde, das Haus im Schluh, das blaue Bertelsmann-Haus sowie das heutige Casa di mobili, in dem italienische Möbel und Accessoires verkauft werden. Unter einem Bauernhaus versteht man einen landwirtschaftlichen Familienbetrieb, in dem die Mitglieder der Besitzerfamilie überwiegend praktische Tätigkeiten ausführen, oder auch die Hofstatt mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden dieses Betriebes. Hauptgebäude ist das Bauernhaus. Bauernhäuser sind ein Kompromiss aus verschiedensten Anforderungen an ein Gebäude. Neben einem Wohntrakt, der oft für mehr als zwei Generationen reichen muss, wird das Haus als Tierhaltung (Stall), Lager oder als Unterstand für landwirtschaftliche Geräte genutzt. Daneben umfasst der Hof je nach Bauform weitere Wohn- und Wirtschaftshäuser, Stallungen, Speicher, Scheunen, Schuppen, Gärten, Brunnen, Lagerplätze wie die Rübenmiete usw. Zur Lagerung oder Zwischenlagerung von Futtermitteln und ähnlichem werden zunehmend Silos benutzt. In jüngerer Zeit werden in Viehzuchtbetrieben zunehmend Biogasanlagen installiert (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bauernhof).
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