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Kranich-Beobachtung Teufelsmoor-Region

Kraniche am Himmel

Kranichrast in der Teufelsmoorregion (Quelle: Biologische Station Osterholz e.V.)

Zeitgleich mit den ersten Bruten entwickelte sich Mitte der 1990er Jahre in der Teufelsmoorregion eine Rasttradition. Die Brut- und Rastbestände nehmen seit dem immer noch zu. Nach dem Ende der Abtorfungen und anschließenden Wiedervernässungen im Huvenhoopsmoor und Günnemoor sind seit 2000 bzw. 2003 weite Bereiche entstanden, die die Kraniche als ungestörte Schlafplätze einnehmen können. Die Nahrungshabitate liegen bis zu 12 km von den Schlafplätzen entfernt. Besonders die ungestörte Breddorfer Niederung mit den Teilgebieten Hepstedter Weiden und Breddorfer Moor dienen den Kranichen zur Nahrungssuche. Ebenso können der Rummeldeisbeek-Polder, das NSG "Swatte Flag" und eventuell auch einzelne Hammealtarme als zusätzliche kleine Schlafplätze genutzt werden.

Kraniche am HimmelKraniche am Himmel Kraniche am Himmel

Die Teufelsmoorregion wird von den Kranichen sowohl als Rastgebiet im Herbst und Frühjahr als auch als Überwinterungsgebiet genutzt, außerdem halten sich einige Nichtbrüter im Sommer dort auf. Während auf dem Wegzug aus den Brutgebieten im Oktober und November die größten Rastvorkommen zu beobachten sind, fallen die Vorkommen auf dem Heimzug wesentlich geringer aus.

Surftipp: Ein Video über Kraniche bei Worpswede auf You Tube sehen Sie hier - ein weiteres Video ("Kraniche im Teufelsmoor") sehen Sie hier.

Von Kranichen genutzte Teilgebiete in der Teufelsmoorregion

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Huvenhoopsmoor

Das Huvenhoopsmoor ist der wichtigste Schlafplatz in der Teufelsmoorregion. Dort werden vorwiegend die wiedervernässten Abtorfungsflächen mindestens seit Herbst 2000 als Schlafplätze genutzt. Die umliegenden Grünlandflächen, Pfeifengraswiesen und Moorheiden dienen als Vorsammelplätze. Die Nahrungshabitate befinden sich im Moorgebiet bei Barkhausen, Augustendorf und Ober Ochtenhausen.

Breddorfer Moor und Hepstedter Weiden

Das Breddorfer Moor und die Hepstedter Weiden stellen zusammen das bedeutendste Nahrungshabitat im Einzugsgebiet der Schlafplätze Huvenhoopsmoor und Günnemoor dar.

Günnemoor

Durch die begonnene Wiedervernässung, den Rückgang der Abbaufläche und damit der Beruhigung des Gebietes wird das Günnemoor ebenfalls als Schlafplatz von den Kranichen in Anspruch genommen. Auch hier werden Grünlandflächen, Pfeifengraswiesen und Moorheiden als Vorsammelplätze genutzt.

Obere Hammeniederung bei Vollersode und Kollbeckniederung

Diese Gebiete sind wichtige Nahrungsflächen im Einzugsgebiet des Schlafplatzes Günnemoor.

Kraniche beim Anflug zum Schlafplatz im GünnemoorKraniche beim Anflug zum Schlafplatz im GünnemoorKraniche beim Anflug zum Schlafplatz im Günnemoor

Unregelmäßig genutzte Bereiche

Wörpeniederung (Stellingsmoor), Untere Wümmeniederung, Obere Beekniederung, Hammeniederung zwischen Ritterhude und Teufelsmoorschleuse, Obere Hammeniederung bei Hüttenbusch

Weitere detaillierte Informationen (u.a. zu den beiden Schlafplätzen der Kraniche in Günnemoor/Verlüßmoor und Huvenhoopsmoor) zur Kranichrast in der Teufelsmoor-Region finden Sie unter: www.biologische-station-osterholz.de

Kraniche beim Anflug zum Schlafplatz im Günnemoor

 

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