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Worpsweder Kunsthalle +++ ACHTUNG AKTUELL: 26.05.-30.09.2012: Anläßlich des 70. Todestages und 140. Geburtstages von Heinrich Vogeler ist ganz Worpswede im "Vogeler-Fieber": Der Barkenhoff, die Grosse Kunstschau, das Haus im Schluh und die Kunsthalle veranstalten in diesem Jahr eine Gemeinschaftsausstellung der Worpsweder Museen mit dem Titel "Heinrich Vogeler. Künstler - Träumer - Visionär" in Worpswede. Weitere Infos unter www.worpswede-museen.de +++ Worpsweder Kunststiftung Friedrich Netzel in der Worpsweder Kunsthalle, Bergstr. 17, Tel.: 04792/1277, Fax.: 04792/7771, Mail: info@worpsweder-kunsthalle.de, Homepage: www.worpsweder-kunsthalle.de Nachdem 1889 junge Künstler das Bauerndorf im Moor für sich entdeckten, um hier zu leben und zu arbeiten, entstand schon sehr bald der Wunsch, die entstandenen Bilder auszustellen und zu verkaufen. Zuerst war es der ortsansässige Buchbindermeister Friedrich Netzel, der sein Ladengeschäft und angrenzende Räume den Künstlern zur Verfügung stellte. Es folgte sein Sohn, ebenfalls Friedrich (II), der 1919 ein eigenes Haus in der Ortsmitte als Galerie einrichtete. Hier, in der Bergstraße, zog er mit seiner jungen Frau Maria ein und gab der zeitgenössischen Kunst ein Zuhause. Neben dem Kunsthandel wurden auch museale Bilder gesammelt und bewahrt. Nach dem frühen Tod des Galeristen 1945 führte dessen Ehefrau den Betrieb in den schwierigen Nachkriegsjahren weiter, um ihn dem Sohn Friedrich (III) übergeben zu können.
Nach dem Tod des Galeristen und Sammlers Friedrich Netzel wurde auf dessen Wunsch eine Stiftung errichtet, um sicherzustellen, dass die reichhaltige und vielfältige Kunstsammlung für den Ort und seine Gäste zukünftig erhalten bleibt. Seit 1999 wird die "Worpsweder Kunststiftung Friedrich Netzel" von einem engagierten Team aus versierten Mitarbeitern und Freiwilligen weitergeführt. Die privaten Museen in Worpswede arbeiten ohne öffentliche institutionelle Förderung. So ist die Kunsthalle auf Eintrittsgelder und Spenden angewiesen. Auch Sachspenden und Dauerleihgaben, wie museale Kunstwerke und Kunsthandwerk aus der Worpsweder Region, sind herzlich willkommen und finden in der Kunsthalle Netzel eine adäquate Betreuung und Präsentation. Sammlung: Als sich vor 1900 die ersten Maler in Worpswede niederließen, begann sehr bald das Interesse der Kunden, Bilder der 1895 in München geehrten und ausgezeichneten Künstler zu erwerben. Neben dem Verkauf der Bilder wurde schon früh in der Familie Netzel begonnen, einen Grundstock von Werken aus der Hand der Gründergeneration anzulegen. So befinden sich Bilder und Grafik von Fritz Mackensen (1866-1953), Otto Modersohn (1865-1943), Hans am Ende (1864-1918), Fritz Overbeck (1869-1909) und Heinrich Vogeler (1872-1942) in der Sammlung, dabei auch einige Raritäten aus der alten Sammlung Roselius und Vogelers Grafik. Bilder und Radierungen von Paula Modersohn-Becker (1876-1907) sowie eine umfangreiche Dauerleihgabe des Werkes ihrer Zeitgenossin Ottilie Reylaender (1882-1965) bilden einen besonderen Schwerpunkt. Neben großformatigen Arbeiten wurden für die Sammlung gern die kleineren, meist in Öl auf Malpappe als "echte Freilichtmalerei" gearbeiteten Stücke gesucht.
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