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Lilienthal

"Murkens Hof" in LilienthalTruper Kapelle und Friedhof in LilienthalDie "Wörpe" in Lilienthal 

Gemeinde Lilienthal, Klosterstr. 16, 28865 Lilienthal, Tel.: 04298/929-0, Fax.: 04298/929-292, Mail: gemeinde@lilienthal.de, Homepage: www.lilienthal.de

Die Gemeinde Lilienthal (18.212 Einwohner – Stand: 30. Juni 2006) (72,03 km 2) gehört zum Landkreis Osterholz, Niedersachsen und grenzt an Bremen.

Logo vom Blumenhaus Meyer in Lilienthal - Inhaber: Gärtnermeister Dirk Stelljes

Im Jahr 2007 wird Lilienthal genau 775 Jahre alt. Anlässlich dieses Jubiläums und der wechselreichen Geschichte des Ortes, der sich zu einem modernen Gemeinwesen entwickelt hat, gibt es eine ganze Reihe von Veranstaltungen, Aktionen, Publikationen und Events, die in diesem Jahr gefeiert werden können – weitere Infos unter www.lilienthal.de

Der Ort Lilienthal geht auf eine Klostergründung des Bremer Erzbischofs Gerhard II. zurück. Unter dem Namen Vallis Liliorum begann 1232 der Bau des Nonnenklosters, das dem Zisterzienserorden angegliedert und  1264 geweiht wurde. Um 1400 erlebte das Kloster seine Blütezeit. Nach der Reformation wurde es ein evangelisches Damenstift, das sich unter kläglichen Bedingungen noch bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges halten konnte. 1650 erfolgte die Säkularisierung; auf dem ehemaligen Grundbesitz des Klosters, der aufgeteilt wurde, entwickelte sich die Ortschaft Lilienthal.

Inzwischen waren nach den Bestimmungen des Friedensvertrages von Münster und Osnabrück das ehemalige Erzbistum Bremen und das ehemalige Bistum Verden, das Land zwischen Weser und Elbe, an Schweden gefallen. Königin Christine belehnte einen verdienten schwedischen Heerführer, den Landgrafen Friedrich von Hessen-Eschwege, mit der neu geschaffenen Herrschaft Osterholz, in der die Ämter Lilienthal und Osterholz zusammengeschlossen waren. Nach dem frühen Tod des Landgrafen übernahm 1655 seine Frau Eleonora die Regierung mit Sitz in Osterholz und mühte sich tatkräftig um eine Verbesserung der wirtschaftlichen und sanitären Lage der Landbevölkerung. Nach ihrem Tod 1692 fiel das Lehen an die schwedische Krone zurück. Lilienthal blieb bis 1712 schwedisch – daher die schwedischen Farben des Wappens −, kam dann an Dänemark und 1719 unter die Herrschaft des Königreichs Hannover. Lilienthal wurde Sitz eines hannoverschen Amtes.

1740 wurden die Klosteranlagen abgerissen.

1782 bezog der Amtmann Johann Hieronymus Schröter den Amtshof. Neben der Verwaltungstätigkeit nahm seine Neigung zur Astonomie einen Großteil seiner Zeit in Anspruch. Er errichtete in Lilienthal im Garten seines Amtshauses eine Sternwarte. Die Sternwarte Lilienthal wurde in den folgenden Jahren zu dem am besten ausgerüsteten Observatorium der Welt. Hier befand sich ein u.a. "Riesenteleskop" mit 50 cm Öffnung und 8,25 m Brennweite. Durch das Teleskop erlangte Lilienthal Berühmtheit und wurde von Astronomen, hohen Staatsbeamten und Militärs aller Armeen besucht. Schröter stand in brieflichem Kontakt zu allen bedeutenden Astronomen seiner Zeit. Zusammen mit Wilhelm Olbers und anderen Gelehrten gründete er 1800 in Lilienthal die Atronomische Gesellschaft Nach Schröters Tod im Jahre 1816 verfiel die Sternwarte. 1850 wurden die letzten Überbleibsel abgerissen. Ein Großteil der Instrumente war zuvor an die Universät Göttingen gegangen.

Logo von "Caesars Fahrschule", Hauptstr. 84, 28865 Lilienthal, Tel.: 04298/697192, Mobil: 0151/17095689, matthiascaesar@gmx.de

Der Befreiungskrieg 1813 traf Lilienthal hart. Nach einem Zwischenfall während des Rückzugs setzte ein französischer Truppenteil den gesamten Ort Lilienthal in Brand. Nur die Kirche, einige wenige Häuser und die Sternwarte blieben von den Flammen verschont. 1866 verlor das Königreich Hannover seine Selbständigkeit. Lilienthal wurde preußisch, das Amt Lilienthal wurde aufgelöst und mit dem Amt Osterholz zum Landkreis Osterholz vereinigt. Im weiteren Verlauf wuchs die Gemeinde stetig. 1939 hatte sie 3.100 Einwohner, 1974 deren 12.500. Durch die Eingemeindung der Nachbardörfer im gleichen Jahr wuchs die Einwohnerzahl auf nahezu 17.000. Heute ist Lilienthal geprägt durch neue Wohnviertel, deren Bewohner oftmals durch die Nähe zur Großstadt Bremen angezogen werden und ein Haus im Grünen bauen möchten.

Von 1900 bis 1956 war Lilienthal durch die Kleinbahn Jan Reiners an Bremen angebunden.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Lilienthal

"Altes Amtsgericht" in Lilienthal Die Klosterkirche "St. Marien" in Lilienthal

 

Behörden von A-Z für die Gemeinde Lilienthal:

Abfallentsorgung, Tel.: 04791/9644-0

An-, Ab-, Ummeldung, Tel.: 04298/929-170

Aufgebot, Tel.: 04298/929-140

Bauangelegenheiten, Tel.: 04298/929-265

Behinderten-Beratung/-Hilfe, Tel.: 04298/929-154

Eheschließung, Tel.: 04298/929-140

Frauenbeauftragte (Frau Teubert), Klosterstr. 16, 28865 Lilienthal, Tel.: 04298/929-154

Geburtenanmeldung, Tel.: 04298/929-140

Die Hebammenpraxis Kugelrund Lilienthal freut sich über Ihren Besuch oder Ihren Anruf

Hundesteuer, Tel.: 04298/929-204

Kindergärten (Verwaltung), Tel.: 04298/929-156

Kindergeld (Familienkasse), Tel.: 0421/178-0

Kommunale Jugendarbeit Lilienthal, Klosterstr. 16, 28865 Lilienthal, Tel.: 04298/929-180

Kulturangelegenheiten, Tel.: 04298/929-130

Lärmbekämpfung, Tel.: 04298/929-158

Lohnsteuerkarten, Tel.: 04298/929-170

Namensänderung, Tel.: 04298/929-140

Personalausweise & Pässe , Tel.: 04298/929-170

Schulangelegenheiten, Tel.: 04298/929-110

Sozialhilfe, Tel.: 04298/929-153

Vaterschaftsanerkennung, Tel.: 04298/929-140

Zivilschutz, Tel.: 04298/929-158

 

Internet-Links zur Gemeinde Lilienthal:

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