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Pit (P.I.T.) Morell

Pit Morell (auch Jean Pit Morell) wurde am 4. Januar 1939 in Kassel geboren und ist ein deutscher Maler und Erzähler. Morell wuchs u. a. im heutigen Hofgeismarer Stadtteil Hümme auf. Die Erinnerung an den Ort seiner Kindheit in Hümme bestimmt zahlreiche Arbeiten des Künstlers. Nicht weit entfernt von Hümme, im heutigen Hofgeismarer Stadtteil Kelze, lebten seit dem 17. Jahrhundert die hugenottischen Vorfahren der Familie Morell.

Leben und Werk:

Nach dem Grafik-Studium an der Staatlichen Werkkunstschule in Kassel bei dem Kleeschüler Prof. Hüffner (1958) ist Morell seit 1964 als freischaffender Künstler im Künstlerort Worpswede ansässig und tätig. Hier entstehen seine Arbeiten, besonders Zeichnungen und Radierungen, aber auch Lyrikbände. Er ist Träger zahlreicher Auszeichnungen und war 1977 Teilnehmer an der documenta 6 in Kassel.

Lebenslauf:

Morell wurde 1939 in Kassel geboren. Aufgrund der Zerstörung der Stadt 1943 im Zweiten Weltkrieg hielt er sich bis zum Endes des Kriegses in Reinhardswald bei seiner Tante auf. Ein Jahr später zog er nach Hohenkirchen um.

1951 zog Morell nach Sielen und Hümme (HUMI) um, wo er Zeichenunterricht bei Lehrer Hinze und Anregungen durch den Maler und Bildhauer Wilhelm Hugues bekam. Ab 1954 absolvierte Pit Morell eine 3-jährige kaufmännische Lehre in Kassel. Ab 1958 begann Morell ein Grafik-Studium an der Staatlichen Werkkunstschule Kassel bei Prof. Hüffner. Im gleichen Jahr reiste er mit einem Fahrrad nach Paris. Die beiden Folgejahre verbrachte er in München und Kassel, er heiratete Rosmarie Ellerlage.

Von 1960 bis 1963 wohnte er in Bremen, wo er den Lyrikband „Tschikeung“ verfasste. Seit 1964 nach Worpswede umgezogen, fertigte er von 1965–1970 Zeichnungen und Radierungen. 1965 erstellte Morell auch seine erste Ausstellung von Buntstiftzeichnungen bei Sydow/Frankfurt und Brockstedt/Hamburg. Zudem erfand er sein Land „HUMI“, dessen Seltsamkeiten er zeichnete. 1966 folgte mit „Signale“ ein Lyrik-Band.

1967 erhielt Morell den Kunstpreis von Bremen und Niedersachsen. Einzelausstellungen waren unter anderem in der Kunsthalle Bremen, dem Niedersächsischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Oldenburg sowie dem Kunstverein in Wiesbaden zu sehen. Ein Jahr später erhielt Pit Morell ein Stipendium der Aldegrever Gesellschaft in Münster sowie den Kunstpreis des Senats der Freien und Hansestadt Bremen. 1969 wurde ihm der Niedersächsische Kunstpreis für Bildende Kunst verliehen.

1977 nahm er an der documenta 6 in der Section Handzeichnungen in Kassel teil. 1982 folgte ein Aufenthalt in Paris, der ihm durch ein Stipendium des Landes Niedersachsen ermöglicht wurde. Im Jahr 1986 erhält Morell einen Lehrauftrag an der Hochschule für Bildende Kunst in Bremen. 1995 wurde ihm der Kunst- und Kulturpreis des Landkreises Osterholz verliehen (konzeptionelle Grundlagen aus:  Wikipedia) - weitere Infos auf der Homepage des Künstlers unter: www.pitmorell.com, Tel.: 04792/4813.

 

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