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Die von Clara Rilke-Westhoff entworfene Büste von Paula Modersohn-Becker Die Büste steht direkt hinter der Bremer Kunsthalle in den Wallanlagen Büste von Paula Modersohn-Becker in Bremen, die von Freundin Clara Rilke-Westhoff entworfen wurde

Paula Modersohn-Becker-Büste

Die Paula Modersohn-Becker-Büste wurde zum 100. Todestag der berühmten Malerin am 20.11.2007 in den Wallanlagen in Bremen hinter der Kunsthalle enthüllt. Das Denkmal ist der bronzene Abguss einer Büste, die die Bildhauerin Clara Rilke-Westhoff 1908 geschaffen hatte. Das Original steht in der Bremer Kunsthalle.

Clara Rilke-Westhoff, Freundin von Paula Modersohn-Becker und ebenfalls Künstlerin, hatte bereits 1899 eine Büste ihrer Freundin angefertigt, als Symbol der Freundschaft und der künstlerischen Verbundenheit. 1908, nach Paulas Tod, überarbeite sie diese Gips-Skulptur und ließ die zweite, idealisierte Fassung in Bronze gießen.

"Da trat einmal ein Mensch zu uns herein, dessen Bild sich auf eine besondere Art einprägte. War es die Haltung, die entschlossener schien als die anderer Menschen, der kluge braune Blick, der einen fühlen machte: Halt, hier ist jemand, paß auf!", so berichtet Clara Rilke-Westhoff 1932 in einer Gedenkschrift von ihrer ersten Begegnung mit Paula Becker im Jahr 1898. Ein Jahr später schuf die Bildhauerin mit der Büste ihrer Weggefährtin ein naturnahes, intensives Abbild der 23-jährigen Paula, das zugleich tiefe Bewunderung für die Freundin ausdrückt.

Am 20. November 2007 wurde das Denkmal in den Wallanlagen hinter der Kunsthalle als Ehrenmal für die so jung verstorbene Malerin Paula Modersohn-Becker (1876-1907) errichtet. Neben dem Grabmal auf dem Worpsweder Friedhof und der Paula Modersohn-Becker-Briefmarke aus der Serie "Frauen der deutschen Geschichte" erhielt die berühmte Malerin zusätzlich zum "Paula-Modersohn-Becker-Steg“ eine ganz besondere Hommage in jener Stadt, in der sie ihre künstlerische Karriere begann und der sie stets verbunden blieb.

Der bronzene Abguss der Büste wurde auf einem Steinsockel angebracht, den der niedersächsische Künstler Hawoli geschaffen hat. Der in Neuenkirchen bei Soltau ansässige Maler und Bildhauer gestaltete in Bremen bereits das "Fragment“ auf dem Rudolf-Hilferding-Platz, die vier gestürzten rot-schwarzen Granitpfeiler vor dem Haus des Reichs.

Das Paula Modersohn-Becker-Denkmal konnte mit Hilfe der "Stiftung wohnliche Stadt“ realisiert werden. Unterstützt wurde das Vorhaben von der Paula-Modersohn-Becker-Stiftung und ermöglicht wurde es durch die Erlaubnis der Erben Clara Rilke-Westhoffs (Quelle: www.radiobremen.de/magazin/kultur/kunst/modersohn-becker/denkmal.html)

 

Die Büste von Paula Modersohn-Becker steht hinter der Kunsthalle in den Wallanlagen in Bremen und wurde von Freundin Clara Rilke-Westhoff entworfen Büste von Malerin Paula Modersohn-Becker (1876-1907) Blick auf den Paula Modersohn-Becker-Steg direkt hinter der Kunsthalle, wo auch die Büste steht
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