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Die Mackensen-Eiche auf dem Weyerberg im Winter bei Schnee Sonnenuntergang am Weyerberg im Winter Blauer Himmel mit Wolken am Weyerberg Hinweisstein zum Findorff-Denkmal am Susenbarg auf dem Weyerberg

Weyerberg

Am Wochenende ist der Weyerberg, der vom Teufelsmoor umgeben ist, das Ziel vieler Touristen, Jogger und Spaziergänger (mit Hunden) etc., die Worpswede von seiner höchsten Erhebung aus genießen wollen.

Bei guter Sicht reicht der Blick vom nahe gelegenen Niedersachsenstein bis in die Kreisstadt Osterholz-Scharmbeck.

Wenn Sie sich einen schnellen fotografischen Überblick über Worpswede verschaffen wollen, so empfehle ich Ihnen einen Blick auf meinen Foto-Galerie von A-Z aus dem Künstlerdorf. Durch einen Klick auf das jeweilige Foto werden Sie dann direkt zur Seite mit allen Infos weitergeführt. Sie können alle dort gezeigten Fotos auch als CD erwerben - das Bestellformular finden Sie hier.

Besonders reizvoll ist Worpswede auch im Winter, wenn die weißen Flocken das Künstlerdorf mit all ihrer Pracht bedecken. Gerade am Wochenende ist dann der Weyerberg das Ziel vieler Touristen und Dorfbewohner, die mit ihren Schlitten die Rutschpartie von der 54,4 Meter hohen Erhebung genießen.

Am Susenbarg steht seit einiger Zeit ein Steg, der dazu animieren soll, sich Gedanken über den Klimawandel zu machen.

Wenn Sie gerne einmal eine Kohlfahrt am Fuße des Weyerbergs - veranstaltet von den Gastgebern in Worpswede - machen möchten, so finden Sie Infos unter: www.derbergruft.org - Anmeldungen unter: Gästeinformation Worpswede, Bergstr. 13, Tel.: 04792/935820, Fax.: 04792/935823.

Weitere Infos finden Sie auch unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Weyerberg

 

Sage des Riesen Hüklüt und wie der Weyerberg entstand:

Einst, hoch im Norden, weit vor unserer Zeit, lebte der Riese Hüklüt, dem es sein liebstes war, die Menschen zu verspeisen. Viele Menschen gab es nicht und somit musste Hüklüt immer eine anstrengende Jagd unternehmen, bevor er seinen Menschenbedarf, den er zum Sattwerden brauchte, decken konnte. Das ärgerte den zu der Zeit im Norden lebenden Graf außerordentlich, denn bei jedem Menschen, den Hüklüt aß, konnte er keine Steuern mehr eintreiben. Hier musste schleunigst eine Lösung gefunden werden. Dem Graf kam eine Idee: Da er der einzige Reiche weit und breit war, dachte er sich: “Wenn ich demjenigen, der mir diesen Riesen vom Hals schafft, meine Tochter zur Frau gebe, werden bestimmt eine Menge Leute versuchen, was sonst keiner freiwillig getan hätte, da das Risiko immens hoch war.” Und damit lag er völlig richtig. So auch ein armer, aber sehr gescheiter Moorbauer aus dem Teufelsmoor, der die Gabe besaß, auf seiner Flöte so herzzerreißend liebliche Musik zu spielen, dass da ein jeder Riese lammfromm werden musste. So machte sich unser Moorbauer, den wir einfachthalber ab jetzt nur noch Johann nennen werden, auf den Weg, Hüklüt zur Strecke zu bringen.

Johann wusste, wo der Riese wohnte, begab sich zum Eingang seiner Höhle und fing an, auf seiner Flöte zu spielen. Lammfromm von der Musik, kam der Riese heraus und fragte den Menschen, den er dort sah, was er von ihm wollte. Da berichtete Johann von einem Land, in dem es von Menschen nur so wimmelte und wo Hüklüt nur seine Hände ausstrecken müsste, um satt zu werden. Da freute sich der Riese, denn das war ein Land, was er sich im Traum nicht gewagt hätte vorzustellen. Von dem Gedanken an dieses wunderbare Land gefesselt, fragte er Johann, ob er ihn nicht in dieses Land führen würde. Das war´s, was Johann vorhatte, nun konnte sein Plan beginnen.

“Ja”, sagte er zum Riesen, “aber nimm einen großen Vorrat an Sand mit, damit du ihn an den gefährlichen Stellen des Moores verstreuen kannst, um nicht einzusinken.” Gesagt, getan, mit schweren Taschen voller Sand und Johann auf der Schulter, machte sich der Riese auf den Weg. Johann sagte ihm hier und da, wo er den Sand hinstreuen sollte und er tat es. Hüklüt gewann Vertrauen in unseren lieben Johann, der ihm immer zur rechten Zeit Bescheid sagte, wann er den Sand zu streuen hatte und ansonsten nur auf seiner Schulter saß und diese schöne Musik auf seiner Flöte spielte. Es kam eine tiefe moorige Stelle, Johann wußte das natürlich, sagte aber nichts und Hüklüt steckte urplötzlich bis zu den Hüften im Moor. Da sprang Johann von der Schulter des Riesen und gab vor Hilfe zu holen, um Hüklüt zu befreien. Nachdem er ungefähr 50 Riesenschritte von dem Riesen entfernt war, rief er ihm zu: “Hier Hüklüt, hier ist das Land, von dem ich dir erzählt habe, aber das wirst du wohl nicht mehr sehen!” Da begriff Hüklüt erst, dass er absolut tollpatschig in eine Falle gelaufen war und völlig verzweifelt schmiß er seinen letzten Sand nach Johann, um ihn darunter zu begraben. Er traf ihn aber nicht und Johann spielte auf seiner Flöte und zog von dannen um des Grafen Tochter zu heiraten. Den Sand, den Hüklüt in seiner Verzweifelung schmiß, ist der Sand auf dem man steht, wenn man sich vom Weyerberg aus die Gegend anschaut (Quelle: www.naturerlebnishaus-am-buchenholz.de).

 

Blick vom Weyerberg Herbstliche Stimmung auf dem Weyerberg Ein Traum für Kinder: Rodeln auf dem Weyerberg Idyllische Winterlandschaft in Worpswede
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