A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
 
Die Worpsweder Zionskirche Altar der Zionskirche in Worpswede Der Friedhof und die Worpsweder Zionskirche im Winter bei Schnee

Zionskirche

Ev. Luth. Kirchengemeinde Worpswede, An der Kirche 1, Tel.: 04792/96335, Fax.: 04792/96337, Mail: KG.Worpswede@evlka.de, Homepage: www.zionskirche-worpswede.de - Exklusive Luftbilder von der Worpsweder Zionskirche sehen Sie hier.

Auf dem Friedhofsgelände rund um die Zionskirche, deren Baumaßnahmen von Jürgen Christian Findorff auf der Grundlage von Plänen des Hofbaumeisters Johann Paul Heumann aus Hannover geleitet wurden und die heute vor 250 Jahren 1759 eingeweiht wurde, haben viele berühmte Maler ihre letzte Ruhe gefunden, u.a.:

Paula Modersohn-Becker (Infos unter: de.wikipedia.org/wiki/Paula_Modersohn-Becker)

Fritz Mackensen (Infos unter: de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Mackensen)

Hans am Ende (Infos unter: de.wikipedia.org/wiki/Hans_am_Ende) - er wurde nach seinem Tod in Bremen auf dem Riensberger Friedhof beigesetzt und sein Grabstein wurde nach 1945 zum Worpsweder Friedhof gebracht und im Grab seiner Frau aufgestellt

Eine alphabetische Auflistung der Persönlichkeiten, die auf dem Worpsweder Friedhof begraben wurden (die genaue Lage der Gräber können Besucher vor Ort dem Friedhofsplan entnehmen) finden Sie hier.

Surftipp: Ein Video über "Worpweder Künstler, begraben auf dem Weyerberg - Worpsweder Kirche und Friedhof" auf You Tube sehen Sie hier - ein weiteres Video über den Friedhof und die Worpsweder Kirche sehen Sie hier.

Quelle (konzeptionelle Grundlagen aus):

Jürgen Teumer, Friedhof und Kirche in Worpswede. Ein Rundgang durch Gegenwart und Vergangenheit. Stade, Verlag des Landschaftsverbandes Stade, 2007, 246 Seiten, zahlreiche farbige und Schwarz-Weiß-Abbildungen.

Herausgegeben vom Landschaftsverband der ehemaligen Herzogtümer Bremen und Verden (Landschaftsverbands Stade) ist das Buch von Prof. Dr. Jürgen Teumer, „Friedhof und Kirche in Worpswede. Ein Rundgang durch Gegenwart und Vergangenheit“ erschienen.

Jürgen Teumer nimmt seine Leser in diesem Buch mit auf einen Rundgang über den Friedhof und durch die Kirche von Worpswede, hält immer wieder an einzelnen Stationen inne und wendet den Blick zurück in die Vergangenheit. Durch diesen Aufbau eignet sich das Buch sowohl als begleitender Reiseführer bei einem Besuch in Worpswede als auch für die Lektüre zu Hause. Der Leser taucht gleichermaßen ein in die Geschichte und die Gegenwart der Worpsweder Kirche.

Aber der Band bietet noch deutlich mehr als nur diesen Rundgang. Aufgrund intensiver Quellenrecherchen in einer ganzen Reihe von Archiven ist es Prof. Jürgen Teumer gelungen, zahlreiche Details zur Geschichte der Worpweder Zionskirche zu ermitteln, die bisher noch nicht bekannt waren. Insbesondere gelingt ihm der Nachweis, welche Rolle dem Moorkommissar Jürgen Christian Findorff bei der Erbauung der Zionskirche zukommt und wer den Plan der Kirche entworfen hat.

Jürgen Teumer, Friedhof und Kirche in Worpswede. Ein Rundgang durch Gegenwart und Vergangenheit. Stade, Verlag des Landschaftsverbandes Stade, 2007, 246 Seiten, zahlreiche farbige und Schwarz-Weiß-Abbildungen

Infos zur Zionskirche lt. www.worpswede.de/kunst-kultur/zionskirche:

Kirchtürme sind Orientierungspunkte, gerade in einer so weiten Landschaft wie dem Teufelsmoor. Sie zeugen nicht nur von der Baukunst vergangener Generationen, sondern ebenso vom christlichen Glauben. Es ist erstaunlich, in welcher Art und Weise sie Zeugnisse einer Siedlungsgeschichte und damit der Sozialgeschichte sind.

Wie im Alten Testament der Tempel auf dem Berg Zion, sollte auch das Gotteshaus auf dem Weyerberg den Menschen Orientierung sein, denn für die Neuanbauern im Moor wurde es in den Jahren 1757 bis 1759 erbaut und geweiht. Auf der Grundlage von Plänen des Hofbaumeisters Johann Paul Heumann aus Hannover leitete Jürgen Christian Findorff die Baumaßnahmen. Seine weiße Turmspitze mit dem Helm leuchtet auch heute noch weit in die Moorniederung hinein. Das Innere im lutherisch-protestantischen Sinne schlicht gehalten, weist als Kontrast einen prunkvollen, mit Rokoko-Elementen verzierten Kanzelaltar auf. Rechts davon hängt das Modell eines Torfkahns, das an die Zeit der Torfschifffahrt erinnert. Oberhalb des Ständerwerks und innerhalb der Bögen befinden sich Blumenfresken von Paula Becker und Engelsköpfe von Clara Westhoff. Diese künstlerischen Äußerungen sind als „Sühne-Arbeiten“ in die Geschichte Worpswedes eingegangenen. Sie entstanden im Jahre 1900 infolge des Glockenläutens beider junger Damen.

Der Friedhof, der noch ein wirklicher Kirchhof ist, wurde bereits von Findorff geplant. Heute haben doch auf ihm etwa 80 Maler, Schriftsteller, Musiker und Kunsthandwerker ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Ab 1763 begleiteten Orgelklänge den Gemeindegesang in der Zionskirche. Dietrich Christoph Gloger baute und intonierte die erste Worpsweder Orgel, die bis 1900 ihren Dienst tat. Durch glückliche Umstände ist ihre Disposition erhalten geblieben. Die jetzige Führer-Orgel, 1958 gebaut, ist reparaturanfällig geworden. Nach Begutachtung durch Sachverständige und auf deren Empfehlung hin, beschloss der Kirchenvorstand 2004 den Bau einer neuen Orgel. Seitdem hat ein Arbeitskreis "Die neue Orgel" ihre Geschicke in seine Hände genommen. Dazu wurde eine Reihe von Aktivitäten entwickelt: Die Orgelmusiken, die die Kirchenmusikerin Ulrike Dehning an fast jedem Sonntag um 17.00 Uhr organisiert. Hier erklingt nicht nur Musik, sondern es treten auch Sänger, Chöre, Instrumentalisten, Schauspieler und Tänzer auf.

Weitere Informationen zu dem Projekt "Die neue Orgel" finden Sie auf der Website des Arbeitskreises "Die neue Orgel" unter: www.dieneueorgel.de

Adventsmesse in der Zionskirche  Altar der Worpsweder Zionskirche  Kinder-Adventsmesse in der Zionskirche  Ein Teil von Paula Modersohn-Beckers und Clara Westhoffs "Strafarbeit" in der Zionskirche

 

Startseite | Kontakt | CD bestellen | Suche
english version Verschicken Sie eine Worpswede-eCard! Zurück zur Startseite