Wassermühle in Meyenburg mit Mühlteich

28790 Meyenburg
Tel.: 04209/3328 (Karl-Ernst Wenkel)
Mobil: 0179/1340520 (Karl-Ernst Wenkel)

Im idyllischen Geestbauerndorf Meyenburg mit seinem denkmalgeschützten Ortskern wurde die Mühle mit großem Mühlenteich Anfang des 14. Jahrhunderts von den Meyenburger Herren auf eigenem Grund und Boden angelegt. 1856 wurde das alte Mühlengebäude abgerissen und eine neue Mühle errichtet. Bereits im Jahre 1883 wurde das Wasserrad durch eine leistungsfähigere Turbine ersetzt. Bis 1970 wurde in Meyenburg gemahlen, dann gab es einen großen Schaden an der Turbinenwelle und der letzte Mueller Johann Iggena gab den Betrieb auf.

Heute wird die Mühle für Ausstellungen und kleinen Veranstaltungen genutzt.  An den vollständig erhaltenen und voll funktionsfähigen Antriebswellen und den Mahlwerken sowie alle Transmissionen, Elevatoren, Korn- und Mehlmischern kann die Funktion der Mühle sehr anschaulich erklärt werden. Die Räume können auch für private Feiern gemietet werden.

Kontakt: Karl-Ernst Wenkel, Tel.: 04209/3328, Mobil: 0179/1340520 - Quelle: www.schwanewede.de

Wikipedia-Infos zur Wassermühle und Meyenburg:

Vermutlich um 1306 wurde die Meyenburg gegründet. ... Mühle und Mühlenteich wurden vermutlich unmittelbar nach der Burg erbaut, da sie zur Unterhaltung von Burg und Gut unerlässlich waren.

Infotafel Niedersächsische Mühlenstraße - Wassermühle Meyenburg:

Die Mühle unterstand verschiedenen Adelsgeschlechtern aus der Region. Die Familie von Wersebe übernahm das Haus in Besitz und residiert bis heute auf der Ritterburg. Sprott- und Sprengbeeke führten immer reichlich Wasser, deshalb kamen in trockenen Zeiten die Bauern von weither zum Mahlen nach Meyenburg.

Weitere Mühlen (Öl-, Walk- und Gerstemühlen) waren am Mühlen- und Flutgraben angelegt. Die Hauptmühle verfügte über zwei Mehl- und zwei Graupengänge. Nach einem Brand 1830 wurde sie mit höherer Leistung neu erbaut. 1840 wurde eine Turbine anstelle des hölzernen Mühlenrades installiert. 1856 wurde die Mühle nochmals umgebaut. Von 1919 bis 1970 lief eine noch stärkere Turbine. Der letzte Müller, Johann Iggena, legte die Mühle still. Der Landkreis Osterholz ließ das Turbinenhaus abreißen und wieder ein Mühlenrad anbringen. Die funktionstüchtige Mühle beherbergt eine Heimatstube und wird vom Arbeitskreis für Dorfverschönerung und Heimatpflege Meyenburg e.V. gepflegt und genutzt - Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Meyenburg_(Osterstade)