Galerie Chiaraissa

Chia Raissa Gildemeister
Nordweder Str. 13a
27726 Worpswede
Tel.: 04792/9564287 + 04792/9564288
Fax: 04792/952125
kontakt@chiaraissa.de
http://www.chiaraissa.de
Leben:

Chia Raissa Gildemeister, geboren an der Cote d'Ivoire (Elfenbeinküste), arbeitet seit vielen Jahren als Künstlerin in Deutschland. In ihrem Atelier in Worpswede bei Bremen gestaltet sie afrikanische Collagen, Bilder, Zeichnungen, Skulpturen, Plastiken und Installationen. Die Werke bringen immer wieder den Menschen in den Vordergrund und sind stark von den Stilen der Korhogo-Region in der Nord-Elfenbeinküste inspiriert.

Leuchtenden Farben, natürliche Materialien wie Sisal, Baumwolle und Henna sind Grundstoffe der Bilder. Reduzierte, kräftige Formen und eine klare Symbolik zeichnen die afrikanischen Gemälde aus.

Chia Raissa Gildemeister fand nach ihrem Journalismus-Studium in Westafrika zur Kunst und ist Mitglied im Mitglied im Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künster für Niedersachsen e.V. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland präsentiert und erschienen in zahlreichen Presseberichten. Sie finden hier eine PDF-Datei zum Download und Ausdruck in der Sie mehr über die Künstlerin erfahren, oder aber Sie wenden sich per Mail (kontakt@chiaraissa.de) oder Telefon (04792-9564288) direkt an Sie.


Download eines Kurzexposé im Format PDF von Chia Raissa Gildemeister

Die westafrikanische Künstlerin Chia Raissa ist bekannt für Ihre Bilder und Statuen, die westafrikanische Symbolik mit farbigen abstrakten Figuren und ausdrucksreichen Gesichtern verschmelzen. Chia Raissa Njangoran Gildemeister, so ihr kompletter Name, wurde 1977 in Abidjan an der Elfenbeinküste geboren und arbeitet seit vielen Jahren in ihrem Atelier in der Künstlergemeinde Worpswede in Norddeutschland.

Die kräftigen Farben ihrer afrikanischen Heimat verbindet Chia Raissa Gildemeister oft mit natürlichen Materialien in ihren Collagen. So verwendet sie Sand, Henna, Sisal, Baumwollstoffe, Karton, Holz und andere Stoffe. Kollagen und Aquarelle sind durch verschiedene Orte der Elfenbeinküste und Westafrikas beeinflusst. So erinnern Ihre Werke an die Stadt Korhogo und die dortigen Bilder von bedeutenden Vögeln, Totemtieren und menschlichen Gestalten. In Ihren Bildern finden sich viele „Glücksvögel“ dieser Korhogo-Stoffmalereien.

Chia Raissa Gildemeister kam nach dem Studium der Journalistik an der Hochschule EFAP in Abidjan, Elfenbeinküste, zur Malerei. Sie begann mit zahlreichen privaten Studien zum Erlernen der Techniken und Formen der Malerei in Kooperation mit Malern aus verschiedenen Regionen der Elfenbeinküste. Ihre frühen Werke sind von Techniken und Formen der Malerei aus dem Norden der Côte d’Ivoire beeinflusst, vor allem dearbeitete traditionellen Senoufo- und Burkina B-Malern. Mal- und Studienreisen brachten Chia Raissa aber auch in die Region Mbour im Senegal und nach Südfrankreich in die Provence.

Die Werke Chia Raissas sind immer wieder auf verschiedenen Ausstellungen zu sehen, aktuelle Arbeiten können in ihrem Atelier betrachtet und erworben werden. Einige der Ausstellungen, die Collagen, Bilder, Zeichnungen, Skulpturen und/oder Plastiken von Chia Raissa zeigten, sind: Das Kreative Haus Worpswede, Gallerie Village Worpswede, Haus am Walde Bremen, Katholische Gemeinde Lilienthal, Heimatmuseum Neu Sankt Jürgen. Chia Raissa Gildemeister ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler für Niedersachsen e.V.

Inhalte

Die Verschmelzung westafrikanischer Symbolik mit farbigen abstrakten Figuren und ausdrucksreichen Gesichtern, figürliche Darstellungsformen des täglichen Lebens und der Gefühlswelten in Afrika, vorherrschende Farben der Erde und Natur Westafrikas in rot, braun, Terrakotta, sandgelb bilden die Grundlagen von Chia Raissa Gildemeisters Schaffen. Inspiriert durch westafrikanische Abstraktion und Darstellungsformen in der traditionellen Malerei, die Tanz, Leben, Bewegungen und Gefühlsformen zum Ausdruck bringen.

Kollagen und Aquarelle sind durch verschiedene Orte der Elfenbeinküste und Westafrikas beeinflusst. So erinnern sie an die Stadt Korhogo, bemalt bedeutende Vögel, auch Totemtieren und menschliche Gestalten. In Ihren Bildern finden sich die „Glücksvögel“ dieser Stoffmalereien. Auch Farben und Symbole der Heimat besitzen bestimmte Bedeutungen. So sind die weißen Gestalten der Bilder durchaus Schwarzafrikaner. In der dargestellten Farbe Weiß wird die große spirituelle Bedeutung einer Person zum Ausdruck gebracht. Farbenkombinationen Schwarz- Rot und Schwarz- blau sind die Symbolik für Trauer. Die teils feine Musterung des Untergrundes versinnbildlicht das Tiefgründige und Facettenreiche. Die abstrakten Oeuvres, die Gesichter Ihrer Figuren erinnern an afrikanische Masken. Masken werden in Afrika von auserwählten Teilnehmern bei Maskenfesten, Feiern oder Trauer, sowie Beerdigungen getragen und sind sehr wertvoll.
Neben diesen mystischen Sujets stehen der Mensch und sein Gemeinschaftssinn im Mittelpunkt des figürlichen. So symbolisiert R.G. den Menschen und seinen Charakter in Ihren Bildern wieder. Nahezu in allen Bildern finden sich schemenhaft und in Form von Fetischen und Masken die schwierigen aber auch gewöhnlichen – Lebensformen des afrikanischen Alltags wieder. Menschen schreien, lachen, weinen und umarmen sich. Sehsüchte und Nöte werden offenbart und in abstrakter Form finden sie, in braun-rötlich-gelben Farben ihren gefühlsmäßigen Ausdruck.

Stilrichtung und Stilelemente

Moderne Abstraktion in tlw. figürlicher Darstellung, unter Verwendung von afrikanischen Symboliken und Zeichen des afrikanischen Lebens (Tanz, Freude, Trauer, Leben und Sterben). Die Verbindung mit der Natur (Erde, Licht, Pflanzen und Sonne) wird durch Farbgebungen (Ocker, Brauntöne, Terrakotta und Sandfarben, sowie gelb und Bordeaux- Rot, etc.) hervorgehoben. Kleine Risse in der Struktur der rauen Bilder sollen Trockenheit und die Robustheit der afrikanischen Natur und Savanne widerspiegeln.
Die Bilder sind expressiv abstrahierend. Sie verbinden in Symbolik und Ausschnitten von Gesichtern und Landschaften Spannungen und Widersprüche des afrikanischen Lebens zwischen Leid, Liebe, Trauer und die Verbundenheit des Lebens in Afrika mit der Natur und der daraus auch widerspiegelnden Gefühlswelt und Emotionen.

Techniken

Collagen aus Naturstoffen (Sand, Pflanzenmaterial, Baumwollstoffen, Gips) in Acrylfarben, Mischtechniken unter Verwendung von Baustoffen und Tonmaterialien, das Untergrundmaterial ist neben Papier tlw. rohe Baumwollfaser, Sisalstoffe in unterschiedlicher Dichte, Karton, Holz und Pappe.