Mackensen-Villa

Fritz-Mackensen-Weg 11
27726 Worpswede
Die Fritz Mackensen-Villa (Fritz-Mackensen-Weg 11) wurde 1903 von dem Worpsweder Künstler fertiggestellt. Das gelbe Gebäude liegt auf dem Weyerberg und war zu seiner Entstehungszeit weithin sichtbar.

Biographie (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Mackensen):
Fritz Mackensen (geb. 8. April 1866 in Greene bei Kreiensen, gestorben 12. Mai 1953 in Bremen) war ein deutscher Maler, Mitbegründer der Künstlerkolonie Worpswede und Leiter der Nordischen Kunsthochschule, der heutigen Hochschule für Künste Bremen.

Leben:
Der Bruder Otto Mackensens studierte seit 1884 gemeinsam mit Otto Modersohn und Fritz Overbeck an der Düsseldorfer, 1888/89 bei Friedrich August von Kaulbach und Wilhelm von Diez an der Münchner Kunstakademie. Bereits 1884 entdeckte Mackensen das Moordorf Worpswede mit seiner Landschaft und der bäuerlichen Bevölkerung für seine Arbeit und verbrachte dort die Sommermonate; 1889 folgten ihm Modersohn und Hans am Ende, 1893/94 Overbeck und Heinrich Vogeler.

In den Wintermonaten 1892/93 war Mackensen Meisterschüler Christian Ludwig Bokelmanns in Karlsruhe und Berlin. 1895/96 nahm er an den Kunstausstellungen im Münchner Glaspalast teil. Er ist Mitbegründer der Künstlerkolonie Worpswede, die 1889 gegründet wurde. Mackensen lebte 1895-1904 ständig in Worpswede und unterrichtete unter anderem Paula Modersohn-Becker, Georg Harms-Rüstringen und Clara Westhoff.

Er übernahm eine Professur an der Kunsthochschule Weimar, deren Direktor er 1910 wurde. 1918 kehrte Mackensen nach Worpswede zurück. Er war Mitglied im Stahlhelm, für den er sich auch publizistisch engagierte. Von 1933 bis 1935 wurde er mit dem Aufbau und der Leitung der Nordischen Kunsthochschule in Bremen betraut. Ausgehend von Landschaften in Plein-Air-Manier sowie Darstellungen des bäuerlichen Lebens (unter anderem Gottesdienst im Freien, 1886-95) wandte sich Mackensen um die Jahrhundertwende einer idealisierenden Malerei in der Tradition des 19. Jahrhunderts zu. Er schrieb unter anderem Worpswede und seine ersten Maler (1940).

Informationen über Fritz Mackensen, der auf dem Worpsweder Friedhof seine letzte Ruhestätte gefunden hat, finden Sie auch unter: www.kaufhaus-stolte.de/mackensen1.htm