Martin Kausche-Ateliers

Vor den Pferdeweiden 16-18
27726 Worpswede
http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Kausche
Martin Kausche (* 7. April 1915 in Stettin; † 12. Februar 2007 in Worpswede) war ein deutscher Maler und Graphiker.

Kausche hat von 1934 bis 1938 bei F. H. Ernst Schneidler in Stuttgart studiert. In den 1950er und 1960er Jahren machte er sich als Gestalter von Buchumschlägen einen Namen. Er prägte unter anderem maßgeblich das Erscheinungsbild des S. Fischer Verlags. 2004 wurde die Jubiläumsausgabe von Thomas Manns Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull in der Originalausstattung von 1954 wieder aufgelegt. Auch für bekannte Lexika von Brockhaus und Kindler entwarf er in dieser Zeit die Schutzumschläge. Kausche entwarf die Titelzeile des Weser-Kuriers in Bremen.

1954 entwarf er die Schrift Mosaik für die Schriftgiesserei Stempel, die 2005 von einem kanadischen Hersteller bearbeitet und erweitert unter dem Namen Sultan in digitaler Form wieder aufgelegt wurde.

Kausche war Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender des Vereins Atelierhaus Worpswede e. V., der Künstlerhäuser in Worpswede unterhält, in denen Gastkünstlern Arbeitsräume und Ateliers zur Verfügung gestellt werden. Anlässlich seines 90. Geburtstages am 7. April 2005 wurde die Stipendiatenstätte, die seit zehn Jahren Teil der Worpsweder Künstlerhäuser ist, in „Martin Kausche Ateliers“ umbenannt. Er lebte und arbeitete in Worpswede.

Ihm wurde 1986 das Bundesverdienstkreuz und 1995 der Ehrenring des Landschaftsverbands der ehemaligen Herzogtümer Bremen und Verden verliehen.

Er war verheiratet mit der Buch-Illustratorin, Malerin, Grafikerin und Autorin Eva Kausche-Kongsbak (1918–2010) (Quelle: Wikipedia).